Kuppeln mit Fünf- und Sechsecken
Interessant sind auch Kuppeln, wo
nur Fünf- und Sechsecken als Seitenflächen vorkommen, wobei die Fünfecken immer
regelmäßig sind und dessen Anzahl 12 beträgt.
Übrige Seitenflächen sind sechseckig. Die Sechsecke sind meistens unregelmäßig.
Die kleinste solche Kuppel ist das abgestumpftes Ikosaeder
mit 12 Fünf- und 20
regelmäßigen Sechsecken.
Diese Kuppeln sind dual zu geodätischen Kuppeln aus Dreiecken.

Zwei Typen solchen Kuppeln kann man unterscheiden:
Typ I, wo die Fünfecke gleiche Lage wie im Dodekaeder
haben (lila Fünfecke in oberen Bildern).
Diese Kuppeln sind dual zu geodätischen Kuppeln Klasse I.
Typ II, wo die Fünfecke
gleiche Lage wie im abgestumpften Ikosaeder
haben (rote Fünfecke in oberen
Bildern).
Diese Kuppeln sind dual zu geodätischen Kuppeln Klasse II.
Anzahl der Seitenflächen einer Kuppel kann man aus folgenden Formeln errechnen:
Typ I: Fn = 10 * n *
(n - 2) + 12, wobei n =>3 ist.
Typ II: Fn = 30 * n * (n - 2) + 32,
wobei n =>2 ist.
Die Variable 'n' bedeutet 'die Frequenz', und die kann Werte der natürlichen Zahlen annehmen, z. B. 2, 3, 4, ...
So bekommen wir entsprechend :
Typ I:
F3
= 42
![]()
F4
= 92
![]()
F5
= 162
F6
= 252
![]()
F7
= 362
F8
= 492
F9
= 642
F10 =
812
F11 =1002
Typ II:
F2
= 32
![]()
F3
= 122
![]()
F4
= 272
F5
= 482
F6
= 752
F7
= 1082
F8
= 1472
F9
= 1922
und so weiter.
Anzahl der Ecken kann man dann aus dieser Formel errechnen:
E = 2 * (F - 12) + 20
und dann auch Anzahl der Kanten aus dem Eulerschen Polyedersatz:
K = E + F - 2
bzw. aus dieser Formel:
K = 3 * (F - 12) + 30 .
Hinweis:
= Kuppel als
o2c-Objekt.
Stand: 01.11.2011